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And Then She Came

10
Mär
2017

10 März 2017 20:00



And Then She Came

Support: Grey Attacke

AND THEN SHE CAME spielen Rock. Modern Rock. Doch dieser Begriff ist weit gefasst. Sehr
weit. 
Nähern wir uns mal so: Organische Power-Grooves treffen auf smarte Elektro-Elemente,
scharfkantige Metal-Riffs auf ausdrucksstarken, weiblichen Gesang und progressive
Passagen auf ohrwurmige Hooklines. Die passende Schublade? Gibt’s noch nicht! Muss man
sich selber bauen. Also reinhören! 
Ihr wollt trotzdem konkrete Anhaltspunkte? Dann sagen wir mal, dass irgendwo im selben
Regal auch Evanescence, die frühen Linkin Park und 30 Seconds To Mars stehen könnten.
Noch mehr Namedropping? Na gut, als Gäste sind Shouterin Alissa White-Gluz von Arch Enemy und Gitarristin
Jen Majura von Evanescence zu hören. Bäm!
Die Entstehungsgeschichte von  AND THEN SHE CAME ist keine gewöhnliche.
Frank Stumvoll bekam den Auftrag, einen Soundtrack für den deutsch-amerikanischen Thriller
„Bad Trip“ zu komponieren. Statt alles im Alleingang zu machen, holte sich der Bassist und
Produzent lieber seine alten Weggefährten S.C. Kuschnerus(Drums) und Olli Singer(Gitarre) dazu. 
UND DANN KAM SIE:  Sängerin Ji-In Cho!
Die Arbeiten entwickelten eine Eigendynamik, und unabhängig vom Soundtrack entstanden
plötzlich Songs für ein eigenes Album. Aus dem ursprünglichen Studio-Projekt wurde eine
richtige Band, die es jetzt auch live richtig wissen will! 
Bühnenerfahrung haben die Musiker reichlich, traten sie doch unter anderer Flagge
beispielsweise in Asien bereits in Arenen vor über 25.000 Fans auf. Moment mal, wo
spielten sie denn vorher? Bis 2012 tourten Ji-In und ihre Mannen noch mit Krypteria um die
Welt. Trotz fast gleicher Besetzung markiert AND THEN SHE CAME jedoch in jeder
Beziehung einen Neuanfang! „Das ist wohl das Beste, auf jeden Fall aber das Aufregendste,
was wir je gemacht haben“, legt sich die vor Enthusiasmus sprühende Sängerin fest. 
Dem kann man nur zustimmen, denn Spielfreude und Vielfalt sind diesem Debüt an allen
Ecken und Enden anzumerken. 
„Five Billion Lies“und „Like A Hurricane“ werden von akzentuierter Laut-/Leise-Dynamik
geprägt, die als Extrem in derben Growls gipfelt. Im Gegenzug gibt es mit der Piano-Ballade
„I Carry On“nicht minder intensive leise Töne – ganz ohne Kitsch, versprochen! 
Zwischen diesen Polen wird lustvoll experimentiert, wobei insbesondere Sängerin Ji-In
viele neue Aspekte in Stimme und Ausdruck zeigt; am Anfang des mehrsprachigen „Public Enemy #1“
erinnert sie gar an Nina Hagen. Das Beste daran: Nichts verkommt zum  Selbstzweck,
die Arrangements sind zwingend und schlüssig. 
Als Zitronencremebällchen auf dem Kosakenzipfel gibt es jede Menge Hookline-Candy, das
vor allem bei „Why So Serious?“, „Hellfire Halo“
und „If You Hate Me That’s Okay, But...“
süchtig macht.
Wie die Titel bereits andeuten, findet das gehobene musikalische Niveau auch textlich
seine Entsprechung. Zu den Themenfeldern zählt Gesellschaftskritisches über Medien,
Religion und Intoleranz, aber es werden auch Kämpfe gegen die eigenen Dämonen
schonungslos offengelegt. 
Für das Albumcover konnte das Quartett den renommierten Grafiker Dirk Rudolph (u.a.
Rammstein, Scorpions, Die Toten Hosen) gewinnen, der als Artwork einen hypnotischen
Monolithen geschaffen hat. Passend zum Soundtrack-Ursprung der Musik werden live
Videoscreens eingesetzt, die die Texte mit atmosphärischen Bildern visualisieren. 
Und was hat es mit dem Bandnamen auf sich? Nun, da gibt es gleich mehrere
Interpretationsmöglichkeiten – sei es die schlüpfrige Lesart (Willkommen im Club der
schmutzigen alten Männer!), die Geburt einer Tochter oder ganz profan der Moment, in
dem Ji-In zur Band kam und sie vervollständigt hat. Your choice!
Marcus Schleutermann (Rock Hard / EMP Rockinvasion)

„And Then She Came“ erscheint am 24.06.2016 bei DME Music.

www.andthenshecame.com

AND THEN SHE CAME:

Ji-In Cho - vocals
Olli Singer - guitars
Frank Stumvoll - bass
S.C. Kuschnerus - drums

01 Five Billion Lies
02 Public Enemy #1 
03 Why So Serious? 
04 Spit It Out
05 Who’s Gonna Save You? 
06 Like A Hurricanes
07 Hellfire Halo
08 I Carry On
09 Find Another Way
10 Where Do We Go From Here? 
11 If You Hate Me That’s Okay, But...*
12 I Just Killed A Man* 
13 Would You Die Tonight? * 

Grey Attacke

Wenn Mr. @ auf dem CD-Cover grimmig die Zähne fletscht und Schädelknochen faustdick
fantastisch mystische Welten überfliegen, landet die Musik fast automatisch im Alten
Aachener Schlachthof. Da schreit die Klampfe, da pumpt der Bass zum treibenden Beat. Das
industrielle Flair morbiden Ursprungs passt perfekt zu der kongenialen Rockband aus
Aachen. Hier sind GREY ATTACK , der aggressive Grauimport, dessen Gitarrenriffs
saitenweise Schlagzeilen machen, zu Hause. Hier wird -wie früher auf der Schlachtbanksolide
Handarbeit im Akkord geleistet. Und gleichzeitig die Zukunft im Internet-Zeitalter
angeklickt.
Überhaupt sucht das Quartett musikalisch ganz spezielle Wege. Knackige Rocksongs wie
„Let me go“ und „Untill I’ll die“ sowie brachiale Balladen a la „I’ll be there“ haben Hitpotenzial.
GREY ATTACK liefern spektakuläres Songmaterial, mitreißende Dynamik auf der Bühne,
haben echte Erfahrung und die radikale Lust auf Rockmusik.
Dass die Herkunft der Herren, deren Bandname so provokant mit der grau melierten
Haarpracht kokettiert, weitgehend im Dunkeln liegt, sorgt zusätzlich für helle Freude.
GREY ATTACK – bestehend aus dem charismatischen Leadsänger Grey Charlez, Gitarrist
Wulff Maahn, Bassist Frank Le’Gov und Drummer J.F.K. tauchen genau da ein, wo früher
hektoliterweise Blut vergossen wurde. Echte Kerle eben. Oder vom anderen Stern?
Auferstanden sind sie jetzt in einer futuristischen Welt – und mit ihrer brandneuen CD
namens „grey@tack“ im Gepäck.