Ost + Front--Support: B.O.S.H.

15
Feb
2020

15 Februar 2020 20:00



Ost + Front--Support: B.O.S.H.

OST+FRONT sind zurück… und voll auf "Adrenalin"! Das neue Album der Berliner erscheint als CD, Deluxe-2CD, limitiertes Doppel-Vinyl und als limitierte Fan-Box mit Doppel-CD. Bonus-Live-Album und OST+FRONT Flagge.

"Am Limit geboren und zu allem bereit..." - auf ihrem neuen Album gehen OST+ FRONT noch weiter an ihre Grenzen, als jemals zuvor. Gemischt und gemastert in den renommierten, schwedischen Fascination Street Studios (u.a. Amon Amarth, At The Gates, Arch Enemy, Kreator, uvm.) präsentiert sich „Adrenalin“ in einem kompakten Sound, der das effektvolle Wechselspiel zwischen melodischem Bombast und erbarmungsloser Härte, zwischen Spaß und Brutalität und zwischen Zerbrechlichkeit und „mitten in die Fresse rein“ perfekt auf den Punkt bringt. Musikalisch und textlich immer wieder Grenzen überschreitend, wildern OST+FRONT in den Extremen der menschlichen Existenz und verpacken die ganze Bandbreite von Geschwindigkeitsrausch, Allmachtsfantasien oder Kopulationsorgien auf der Tanzfläche, bis hin zur stark unterschätzten Erotik der Alters in derbe-zynische Hymnen mit schamlos ausgelebtem Aggressionspotential. Das Dampfhammer-Metal-Fundament mit starken Melodien, das die Berliner Truppe seit jeher ausmacht, wird auf "Adrenalin" mit jeder Menge musikalischer Extras aufgewertet. Erlaubt ist…? Eigentlich alles! Bierzeltpolka und Ballermann-Techno, die Verschmelzung aus NDW und NDH, klassische Choräle und orchestraler Bombast, Punkrock und klassischer Heavy-Sound sorgen für allerhand Überraschungen und Abwechslung, dienen aber eigentlich allesamt nur dazu, die nächste Breitseite vorzubereiten. Und in "10 Jahre OST+FRONT" feiern Herrmann und seine Eroberer auch noch schamlos sich selbst und ihre Fans. Warum? Weil sie es können! Auch wenn diese Worte eigentlich fast jeder für sein neues Album bemüht, kommt man nicht umhin, zu sagen: „Adrenalin“ ist das stärkste Ding, das die Berliner bisher ausgebrütet haben!

 

B.O.S.H.

Die raue See, der böige Wind, das Reizklima: Möglicherweise sind Menschen von der
Nordseeküste tatsächlich robuster als Bewohner aus anderen Teilen der Republik. Während im
Breisgau die meisten Sonnenstunden gezählt oder am Bodensee der Sekt ganzjährig in freier Natur
geschlürft werden kann, lebt man in Wilhelmshaven unter klimatisch deutlich harscheren
Bedingungen. Auf b.o.s.c.h. hat dieses zweifelsohne abgefärbt. Die kompromisslose Härte der
Band, ihre unverwechselbare Mischung aus Metal, Punk, Rock, Hardcore, Thrash und
elektronischen Versatzstücken, spiegelt sich auch in ihrem künstlerischen Credo wider: „Wir
machen Krach!“ erklärt Gitarrist Christian ´Ledde` Heil und bringt die Philosophie seiner Gruppe
auf den Punkt: „Bei uns wird oldschool gerockt, bis die Hose flattert.“ Heil beschreibt damit das
Bühnenkonzept von b.o.s.c.h., das statt durch übertriebenen Technik-Schickschnack mit
vorgeglühten Röhren-Amps besticht und von einem dermaßen erbarmungslos marschierenden
Schlagzeug/Bass-Takt angetrieben wird, wie man es sonst nur in der Stahlindustrie von Hammer
und Amboss kennt. Es sind diese eindrucksvollen Parameter, die nicht nur für b.o.s.c.h.-Konzerte,
sondern auch für ihr neues Album Fleischwolf gelten. Die Scheibe erscheint am 13. Oktober 2017
über Laute Helden/SPV und könnte eine Ära einleiten, in der harte deutsche Musik nicht mehr
automatisch nur mit Rammstein, Oomph oder Megaherz gleichgesetzt wird.
Denn b.o.s.c.h. sind anders, b.o.s.c.h. sind einzigartig. Wenn Frontmann Max Klee in bester Max
Cavalera / Jonathan Davis-Tradition pure Aggressivität durch seine Stimmbänder presst, Gitarrist
Heil derbe Riffs im Sekundentakt abfeuert und sich dabei auf seine Timing-sichere
Rhythmusfraktion um Schlagzeuger/Programmer Lutz Möller und Bassist Axel Mintken verlassen
kann, bewährt sich die enge menschliche Verbundenheit der vier Musiker. „Wir sind nicht nur
Bandkollegen, sondern auch Freunde“, erläutert Möller und schiebt dennoch dem allzu romantisch
verklärten Blick auf das vermeintlich idyllische Musikerleben gleich einen Riegel vor: „Trotzdem
streiten wir über Songs, Ideen, Visionen. Für jeden zählt nur das bestmögliche Resultat, und um das
wird natürlich leidenschaftlich gekämpft, immer aus der eigenen Perspektive heraus und immer
ausschließlich nach streng demokratischen Regeln. Grundsätzliche Dispute gibt es bei uns nicht.“
Diese enge Verbundenheit spürt man auf ihrem neuen Album Fleischwolf in jeder einzelnen Note.
Zwölf Songs haben b.o.s.c.h. für die Scheibe aufgenommen, allesamt Paradebeispiele für
martialische Kraft, rohe Energie und handwerkliche Perfektion. Die Stilpalette reicht von harten
Nummern wie ´Reiz mich` oder dem dynamischen, mit Hardcore-Einflüssen versetzten ´Du`, über
pure Metal-Stampfer wie ´Das Spiel` bis hin zu ´Die Jagd` in schroffer Thrash-Gangart oder
progressiven Strukturen á la ´Blender`. Textlich kennt diese Band dagegen nur eine Vorgabe: „Das
Thema muss zur Musik passen, frech sein und möglichst auch ein wenig provozieren“, sagt Sänger
Max Klee. Und obwohl sich die Band als unpolitisch bezeichnet, gibt es auf Fleischwolf trotzdem
mit ´Folgemann` einen sozialkritischen Text über das berüchtigte Mitläufertum. Christian Heil:
„Die Tatsache, dass wir dieses Thema aufgreifen, ist der aktuellen Entwicklung geschuldet. Bei
bestimmten Phänomen kann man nicht nur wegschauen und die Klappe halten.“
Das würde zu b.o.s.c.h. auch gar nicht passen. Seitdem sich die Band aus einem von Lutz Möller
initiierten Sideproject sukzessive zu einer richtigen, vierköpfigen Formation entwickelt hat,
bekommt das Profil der Norddeutschen zunehmend klare Konturen. Durch zahlreiche Konzerte u.a.
mit Stahlmann, Oomph und anderen etablierten Gruppen hat sich das Quartett zu einem
überzeugenden Live-Act entwickelt und schafft jetzt, mit der Vertragsunterzeichnung bei Laute
Helden/SPV, die perfekte Grundlage für weitere Höchstleistungen.
Noch vor Veröffentlichung des neuen Albums werden b.o.s.c.h. ein Video ihrer ersten Single
´Schock` ins Netz stellen, dem Thema entsprechend im Wilhelmshavener Willehad-Krankenhaus
gedreht, bevor Fleischwolf Mitte Oktober als CD und Download der breiten Öffentlichkeit
zugänglich gemacht wird. Erhältlich sein wird das Album neben einer regulären Version auch als
limitiertes Package inklusive Autogrammkarte, Kette, Plektrum und Aufkleber. Es wird also noch
spannender als bisher bei den Wilhelmshavenern, denen durchaus zuzutrauen ist, dass ihr – wie
Gitarrist Heil es nennt – „Krach“ von nun an auch über bundesdeutsche Grenzen hinaus für Furore
sorgen wird.

SONGS
Schock * Reiz mich * Blender * Fleischwolf * Die Jagd * Evolution * Folgemann * Du * Das Spiel
* Zu spät * Ritual * Macht

Produced and mixed by
Lutz Möller
Recorded at
b.o.s.c.h. – Labs, Wilhelmshaven
Mastering by
Jacob Hansen, Denmark



Abendkasse / Vorverkauf: 25,00 / 20,00 EUR